Bootsmotoren: Typen und Eigenschaften, wie man einen Motor auswählt
- 16.02.2025
Bootsmotoren sind Außenbordaggregate, die am Heck des Bootes - im hinteren Teil - befestigt werden. Sie beanspruchen keinen Platz auf dem Boot. Sie werden in kleine Boote eingebaut, die zum Fischen, Jagen oder Wandern bestimmt sind. Betrachten wir die Arten und Merkmale von Bootsmotoren und einige Tipps für die Auswahl.
Was sind Bootsmotoren?
Arten von Bootsmotoren:
- Elektromotoren sind klein in Größe und Leistung, aber sie haben eine starke Batterie. Ihre Leistung beträgt nicht mehr als 5 PS. Elektrische Bootsmotoren sind preiswert, kompakt, leicht auszubauen und zu verstauen. Sie arbeiten leise und eignen sich für Boote, die sich nicht schnell bewegen müssen. Sie stoßen keine schädlichen Emissionen aus.
- Zweitaktmotoren für Boote mit Benzinantrieb werden am häufigsten verwendet. Sie verbrauchen jedoch recht viel Kraftstoff. Zum Betanken wird Benzin mit Öl gemischt, wie es in der Bedienungsanleitung des Motors angegeben ist. Sie verschmutzen die Gewässer, da sie einen Teil des Kraftstoffs ins Wasser ablassen.
- Viertakt-Benzinmotoren für Boote sind leise und verbrauchen weniger Kraftstoff, wiegen aber mehr. Bei ihnen werden Benzin und Öl getrennt eingefüllt. Sie werden in Boote eingebaut, die über 4 Meter lang sind.
- Diesel-Bootsmotoren sind am sparsamsten im Kraftstoffverbrauch. Sie sind am schwersten und lassen sich im Winter nur schwer starten. Ihr Betriebsmittel ist sehr groß, die Konstruktion ist zuverlässig. Dank ihrer Leistung können sie auch auf Sportbooten eingesetzt werden.
Merkmale von Bootsmotoren
Bootsaußenbordmotoren gibt es mit Propeller oder mit Turbine. Geräte mit einem Propeller werden auf einem Boot installiert, das sich durch tiefes Wasser bewegt. Solche Geräte sind einfach zu warten und preiswert. Allerdings kann der Propeller die Anlage im Wasser aufwickeln. Wenn sie schwergängig sind, kann der Motor stehen bleiben. Er muss dann gereinigt werden, was im Wasser nicht so einfach ist. Auf einer Untiefe kann der Propeller beschädigt werden oder einen Riss bekommen, wenn er auf einen Felsen trifft.
Der Turbinenmotor für Boote ist mit einem Schutzgehäuse für den Propeller ausgestattet. Da alle rotierenden Teile geschlossen sind, ist die Struktur vor Algen und mechanischen Schäden geschützt. Boote mit einem Turbinenmotor können sich dem Ufer nähern und sich in einer Tiefe von 30 cm bewegen. Solche Motoren sind vibrationsarm und erzeugen nur wenig Lärm. Sie eignen sich für den Einbau in Boote für die Jagd und in Boote für Touristen, die sich belebten Stränden nähern.
Wie wählt man einen Motor für ein Boot aus?
Achten Sie auf diese Parameter:
- Ob die Leistung und die Abmessungen des Motors der Größe des Bootes entsprechen. In den Anleitungen zu den Geräten sind die erforderlichen Parameter des Bootes angegeben. In erster Linie werden die Länge des Bootes und sein Gewicht berücksichtigt.
- Der Motor muss zu den Abmessungen des Heckspiegels des Bootes passen. Bei einer Abweichung ist es nicht möglich, den Motor so zu befestigen, dass er richtig im Wasser versenkt ist. Die Abmessungen des Heckspiegels werden in der Regel in Zentimetern in der Bezeichnung des Motors angegeben.
- Die Art und Weise, wie der Motor in Gang gesetzt wird, wirkt sich auf den Bedienungskomfort des Motors aus. Elektrische Modelle werden mit einem Knopf aktiviert. Mit Kraftstoff betriebene Geräte werden manuell oder über ein elektrisches System gestartet. Der manuelle Start ist die kostengünstigste und gängigste Variante. Als Anlasser dient eine Schnur. Der elektrische Anlasser wird durch Drehen des Schlüssels oder durch Drücken eines Knopfes aktiviert. Dies ist bequemer. Allerdings sind solche Geräte teuer.
Achten Sie bei der Wahl eines Bootsmotors auf den Ruf des Herstellers. Sie können im Internet Bewertungen über die Marke und ein bestimmtes Motormodell lesen.