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Schweißhalbautomaten: Was ist das, welche Typen gibt es, wie wählt man sie aus?

19.01.2025

Das MIG/MAG-Schweißen zeichnet sich durch die schnellste Geschwindigkeit des Prozesses aus. Dazu wird ein Schweißhalbautomat verwendet, der mit Fülldraht in einer Schutzgasumgebung arbeitet. Das Besondere an dem Verfahren ist, dass der Zusatzwerkstoff automatisch zugeführt wird. Es werden keine hohen Anforderungen an den Bediener gestellt. Es ist praktisch, dass der Schweißer die Elektroden während der Arbeit nicht selbst austauschen muss.

Das halbautomatische Schweißen wird zum Verbinden von Metall verwendet. Diese Methode eignet sich für die Bearbeitung von Stahl verschiedener Art, einschließlich Edelstahl, Aluminium und dessen Legierungen. Beim Schweißen mit einer halbautomatischen Maschine werden komplexe Verbindungen hergestellt. Die Nähte sind qualitativ hochwertig und haltbar.

Arten von Schweiß-Halbautomaten

Unterschiede bei Schweißhalbautomaten nach Zweck und Fähigkeiten:

  • Haushalts-Schweißhalbautomaten werden an das Haushaltsnetz mit 220 V angeschlossen. Der Betriebsstrom dieser Geräte beträgt nicht mehr als 200 A. Das Gerät kann für eine kurze Zeit arbeiten.
  • Semiprofessionelle Schweißhalbautomaten sind leistungsfähiger, ihre maximale Stromstärke beträgt 300 A. Das Schweißen wird mit Stahldraht und Schutzgas durchgeführt. Es ist auch möglich, umhüllte Elektroden zu verwenden, die für das Lichtbogenhandschweißen bestimmt sind. Diese Methode wird als MMA bezeichnet.
  • Professionelle Schweiß-Halbautomaten werden an ein Dreiphasennetz mit einer Spannung von 380 V angeschlossen. Sie können über einen langen Zeitraum arbeiten. Der Grenzwert für den Schweißstrom liegt bei 400 A. Neben den Standardverfahren werden professionelle Schweiß-Halbautomaten für das Argon-Lichtbogenschweißen mit Wolframelektroden eingesetzt. Dieses Verfahren wird als WIG bezeichnet. Einige Modelle arbeiten auch im Format des Impulsschweißens.

Die halbautomatischen Schweißgeräte unterscheiden sich darin, wie der Draht zugeführt wird, wie er gekühlt wird und welche Spannung er benötigt. Diese Geräte arbeiten je nach Modell mit Inert- oder Aktivgas. Es gibt auch universelle Multifunktionsmodelle. Halbautomatische Schweißmaschinen können mit allen Teilen in einem Gehäuse oder in zwei Einheiten sein.

Wie wählt man eine halbautomatische Maschine aus?

Achten Sie auf diese Merkmale:

  • Maximaler Schweißstrom, der die Leistung angibt. Davon hängt ab, wie dick die Schweißung sein wird.
  • Die Einschaltdauer der Maschine bestimmt, wie lange Sie während eines Schweißzyklus mit einer bestimmten Stromstärke am Gerät arbeiten können.
  • Die Synergieeinstellung ermöglicht eine genauere und schnellere Einstellung des Geräts. Das Gerät wählt die Spannung automatisch je nach Drahtvorschubgeschwindigkeit, Schutzgasart, Drahtmaterial und Durchmesser.
  • Spezielle Funktionen und zusätzliche Optionen erleichtern die Arbeit mit dem Schweißhalbautomaten. Die „Hot Start“-Funktion und die Möglichkeit, Krater zu schweißen, reduzieren die Anzahl der Fehler. Ein spezielles Programm zum Schweißen der Nahtwurzel sorgt für eine zuverlässigere Naht. Geringere Spritzerbildung, Anzeige der Parameter am Schweißpunkt machen die Arbeit sehr präzise.
  • Der Impulsmodus ist für das Fügen von dünnen Blechen erforderlich, um Spritzer zu vermeiden.

Bei der Wahl eines halbautomatischen Schweißgeräts sollten Sie auf den Ruf des Herstellers achten. Sie können im Internet Bewertungen über ein bestimmtes Gerätemodell lesen.

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