Bremsbeläge im Auto: Was ist das, Arten, Merkmale
- 18.08.2023
Bremsbeläge sind ein wichtiger Teil des Bremssystems des Autos. Auf der Achse des Rades ist die Bremsscheibe angebracht. Sie hat die gleiche Drehgeschwindigkeit wie das Rad. Bremsbeläge sind Beläge, die bei Betätigung der Bremse auf beiden Seiten gegen die Scheibe drücken und deren Drehung stoppen. Dadurch kann das Fahrzeug bremsen. Deshalb ist die Qualität der Bremsbeläge entscheidend für die Sicherheit des Fahrzeugs.
Aufbau der Bremsbeläge
Bremsbeläge bestehen aus einer Metallplatte mit einem Reibbelag, der durch Klebstoff oder Nieten befestigt ist. Es gibt zwei Arten von Bremssystemen. Bei Scheibenbremsanlagen sind die Beläge gerade und drücken von außen gegen die Scheibe. Bei Trommelbremsen sind sie bogenförmig, werden in der Trommel angebracht und beim Bremsen von innen gegen sie gedrückt.
Die Vorrichtung der Bremsbeläge umfasst zusätzliche Elemente:
- Federn oder Halterungen, die die Position des Belags halten.
- Eine Platte, die das Geräusch der Beläge beim Bremsen reduziert. Sie absorbiert auch die hohe Temperatur, die durch die hohe Reibung entsteht. Dadurch wird verhindert, dass die Bremsflüssigkeit kocht. Die Platte besteht aus mehreren Schichten aus Polymermaterial oder Metall. Sie kann auf den Belag geklebt oder separat angebracht werden.
- Ein Verschleißsensor meldet Ihnen, dass die Beläge abgenutzt sind und ausgetauscht werden müssen.
Arten von Bremsbelägen
Die Haltbarkeit von Bremsbelägen hängt vor allem von der Zusammensetzung des Reibbelags ab. Es gibt viele Möglichkeiten, verschiedene Materialien zu kombinieren: Gummi, Keramik, Harze, Fasern, Metalle usw. Jeder Hersteller hat seine eigene Technologie zur Herstellung von Reibbelägen, die geheim gehalten wird.
Es gibt verschiedene Arten von Bremsbelägen, je nach Material:
- Halbmetallische Beläge bestehen zu 50 % aus dünnen Stahlfasern. Sie erwärmen sich weniger und werden bei Nässe nicht beschädigt. Ihre Haltbarkeit nimmt jedoch bei kaltem Wetter ab. Sie haben ein optimales Verhältnis zwischen Bremsleistung und Haltbarkeit. Metalloxidation hinterlässt schwarze Flecken auf den Scheiben.
- Nichtmetallische Bremsbeläge bestehen zu 70-80 % aus organischen Bestandteilen, der Rest sind Metallkomponenten. Sie enthalten kein Asbest und gelten als umweltfreundlicher. Ihre Besonderheit ist, dass bei Temperaturen ab 250 Grad ihre Reibungskraft abnimmt. Für Personenkraftwagen ist dies nicht kritisch.
- Keramikbeläge sind langlebig, nutzen sich nicht so schnell ab und beschädigen die Bremsscheibe nicht. Sie können einer hohen Belastung standhalten, bei Nässe arbeiten sie etwas schlechter als Metallmodelle. Sie hinterlassen keine schwarzen Flecken auf den Scheiben.
- Organische Beläge bestehen fast ausschließlich aus organischen Elementen. Ihr Metallgehalt ist gering. Sie verschleißen schnell, stauben, beschädigen aber nicht die Bremsscheibe. Sie werden in Autos in Ländern mit strengen Kontrollen des Metallgehalts in Bremsbelägen eingebaut.
Es ist ratsam, Bremsbeläge des Herstellers des Fahrzeugs zu verwenden, in das sie eingebaut werden sollen. Sie können jedoch auch geeignete Modelle anderer Marken wählen. Die Hauptsache ist, dass ihre Festigkeit den Belastungen beim Bremsen des Fahrzeugs entspricht.